Tina Lumpe's Blurty
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Tina Lumpe's Blurty:
| Tuesday, July 19th, 2011 | | 10:40 pm |
Stets ein Besuch wert: Der Reichstag in der Bundeshauptstadt Wer nach Berlin fährt, muss sich den Reichstag anschauen. Wiewohl, wenn der Reichstag aus den Nachrichten allgemein bekannt ist, ist eine geführte Besichtigung durch das Gebäude des Reichstags etwas völlig Anderes. Im Reichstag trifft sich der Deutsche Bundestag, unser Parlament. An diesem Ort wird über neue Gesetzentwürfe abgestimmt, diskutiert und ab und zu auch polemisiert. Nahe des Reichstags befindet sich das Bundeskanzleramt, mehrere Bundesbehörden und Bundesministerien. Das sollte man doch gesehen haben. Das Reichstagsgebäude ist ferner ein Ort mit Geschichte. Man denkt es kaum, aber der Grundstein zum Reichstag wurde vom Kaiser Wilhelm II persönlich Anfang der Achtziger Jahre des 18. Jahrhunderts gelegt. Philipp Scheidemann rief von diesem Gebäude die Weimarer Republik aus. Dies war am 9. 11. 1918. Bis zum heutigen Tag zwischen Geschichtswissenschaftlern umstritten ist die Täterschaft von Marinus van der Lubbe, der nach der Machtergreifung Hitler's den Reichstag angezündet haben soll.
Der Brand hatte schlimme Konsequenzen für den Reichstag. Er wurde enorm beschädigt und wurde geschlossen. Den Nationalsozialisten kam das entgegen und sie liessen den Reichstag ungenutzt und unsaniert stehen. Durch Bombardierungen noch mehr beschädigt, war lange Zeit nicht an eine Sanierung zu erwägen. 19 Jahre nach Kriegsende wurde das Gebäude des Reichstags vollständigwiederaufgebaut und für Besucher geöffnet, wobei im Übrigen diverse Bundesbehörden sich dort zu Sitzungen trafen. Zu Beginn der 90er Jahre entschied der deutsche Bundestag, dass die Volksvertretung nach Berlin umzieht. Für diesen Zweck musste der Reichstag baulich verändert werden. Baumeister Norman Foster fügte die Kuppel aus Glas als Neuerung hinzu.
Wegen der neuen Glaskuppel und der Besuchsmöglichkeit des Reichstags kommen wesentlich mehr Touristen nach Berlin. Das Reichstagsgebäude ist ein regelrechter Besuchermagnet geworden.
Das Reichstagsgebäude erreicht man entweder von Unter den Linden aus oder man nimmt die Route vom Potsdamer Platz aus. Weil sich sukzessiv stets größere Besucherschlangen entwickelten, in denen man eine lange Zeit anstand, ist seit einigen Jahren ausschließlich ein Besuch im Gefüge einer gebuchten Führung möglich. Der Einlass in den Reichstag ist umsonst, das, was man begleichen muss, ist die Geführte Besichtigung. Der Aufwand hält sich allerdings im Gefüge.
In der Kuppel hat man einen unersetzlichen Ausblick in den Plenarsaal. Dort dürfen keine Besucher hinein, Einlass haben nur die Abgeordneten und die Angestellten des Bundestages.
Auf der Dachterasse neben der Glaskuppel ist das Restaurant. Die Getränkepreise sind allerdings etwas hoch, dafür ist die Position singulär. Für einen Kaffee lohnt sich die Visite allemal Reichstag BerlinReichstag BerlinReichstag Berlin | | 11:19 am |
Beim Hauptstadt-Besuch unvermeidbar: Das Reichtagsgebäude Jeder, der nach Berlin fährt, muss sich das Reichstagsgebäude anschauen. Aus den Nachrichtensendungen kennt jeder das Reichstagsgebäude. In der Realität ist es selbstverständlich ein völlig anderes Erleben. Man sollte zumindest einmal live gesehen haben, wo die Regierungspolitik unseres Staates gestaltet wird, und zwar hier im Gebäude des Reichstags, wo der deutsche Bundestag sitzt. Freilich ebenso in der unmittelbaren Umgebung findet Regierungspolitik statt. Bundesministerien, Behörden, Zeitungswesen und nicht zuletzt das Bundeskanzleramt sind vom Gebäude des Reichstags mühelos auf dem Fußweg zu erreichen. Das Reichstagsgebäude ist selbstverständlich keinesfalls nur infolge des Bundestags spannend, vielmehr da es ein geschichtsträchtiges Gebäude ist.. 1882 wurde der Grundstein von Kaiser Wilhelm dem Zweiten gelegt. Im Monat November 1918 rief Philipp Scheidemann von einem Blickfenster des Reichstagsgebäudes die Republik aus. Bis heute nicht vollständig geklärt bleibt die Fragestellung, wer im Februar 1933, also nach der Machtergreifung, den Reichstag in Brand gesteckt hat. Verhaftet wurde der holländische Sozialist van der Lubbe. Infolge des Brandes wurde das Reichstagsgebäude schwer beschädigt und war nicht länger als Parlament zu nutzen. Das Reichstagsgebäude blieb bis zum Abschluss der Nazidiktatur in dem nicht genutzten und übel beschädigten Zustand. Hinzu kamen noch die Bombenangriffe auf Berlin, die das Reichstagsgebäude noch erheblicher beschädigten. Ungefähr 1963 wurde das Reichstagsgebäude komplett erneut rekonstruiert. Um West Berlin zu unterstützen, wurden hin und wieder dort Sitzungen und Versammlungen veranstaltet. Anfang der 90er Jahre beschloss der deutsche Bundestag, dass die Volksvertretung nach Berlin umzieht. Dafür musste der Reichstag umgebaut werden. Architekt Foster fügte die Glaskuppel als Innovation hinzu. Hinsichtlich der neuen Kuppel aus Glas und der Besuchsmöglichkeit des Reichstags kommen bedeutend mehr Touris nach Berlin. Das Gebäude ist ein Besuchermagnet geworden.
Das Gebäude des Reichstags erreicht man entweder von der S-Bahnstation Unter den Linden aus oder man nimmt die Marschroute vom U-Bahnhof Potsdamer Platz aus. Da inzwischen der Zustrom zu groß geworden ist, hat man den Besuch des Reichstagsgebäudes andersartig organisiert. Man stellt sich nicht mehr an, sondern ist es unumgänglich zuvor eine Führung bestellen. Dann kommt man in das Reichstagsgebäude.
Natürlich muss man für den Reichstag keinerlei Eintritt bezahlen. Es ist ja zu guter Letzt kein Museum. Die geführte Besichtigung allerdings kostet die normale Gebühr. Die Treppe zur Glaskuppel hoch ist ein Erlebnis und von hier oben kann man in den Plenarsaal sehen. Ansonsten geht das lediglich noch über die Tribüne für Besucher. In den Plenarsaal kommen keine Touris rein.
Auf der Dachterasse nahe der Kuppel ist das Restaurant. Die Getränkepreise sind zugegeben ein wenig hoch, dafür ist die Lage einmalig. Für einen Kaffee lohnt sich der Besuch allemal Reichstag BerlinReichstag BerlinReichstag Berlin |
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