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onlinespiele (onlinespiel) wrote,
@ 2006-08-21 15:54:00
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    Onlinespiele - spiele - Action - Strategie
    Online Spiele (auch
    bekannt als Internet-Spiele) sind Computerspiele, die online über das Internet
    gespielt werden.

    Am Beispiel eines beliebigen client-server-basierten FPS Online-Spiels soll die
    Kommunikation zwischen Server und Client etwas näher beleuchtet werden.

    1. In erster Instanz meldet sich der Spieleserver (dedicated Server
    oder Listenserver) bei einem Masterserver an (via TCP-Pakete und über
    einen festen Port).

    2. Der Masterserver nimmt nun die IP-Adresse, den Namen des Servers und
    den vom Server gewünschten Port und trägt all die in seine Liste der
    globalen Server ein.

    3. Der Client verbindet sich zu dem Master-Server über einen festen
    Port, wiederum via TCP, und dieser validiert über einen ihm vom Client
    zugeschickten Schlüssel dessen Legalität.

    4. Der Client erhält nun vom Masterserver (via TCP) eine Liste aller
    Server weltweit, die der Client in einem Serverbrowser präsentiert; der
    Client kann nach gewissen Kriterien filtern.

    5. Der Client kann sich nun nach Auswahl mit einem Spieleserver
    verbinden, wobei nach kurzer Authentifizierung durch mehrere TCP Pakete
    (Spieleversionsabgleich, Validierung der Inhalte, usw.) auf eine reine
    UDP-Verbindung umgestellt wird.

    6. Mit Hilfe komplexer Mechanismen wie Entity Interpolation, Input
    Prediction und Lag Compensation werden die durch verloren gegangene Pakete
    und hohe Antwortzeiten entstehenden Probleme (Asynchronität
    verschiedener Clients) kompensiert (siehe Weblink).

    Die Umstellung auf UDP ist auf Grund der zeitkritischen Umgebung
    (Gefahr von Lag und damit empfindliche Störung des Spielgefühls) notwendig,
    da hier Bandbreite und Antwortzeit gespart wird (keine Bestätigung vom
    Server bzgl. Erhalt von Paketen wie bei TCP üblich).
    Im Gegensatz zu HTTP, FTP, IRC usw. sind bei Online-Spielen die zur
    Übertragung genutzten Protokolle der Anwendungsschicht als solche nicht
    erkennbar, da Teil der Game-Engine und nicht von ihr disjunkt

    Online Spiele sind
    auch Massive Multiplayer Online Spiele - Der
    Begriff Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel (MMOG) bzw.
    englisch Massively Multiplayer Online Game
    bezeichnet einen Typ eines Computerspiels, das den Spielern eine virtuelle
    persistente Welt bietet und von sehr vielen (häufig mehreren tausenden)
    Spielern (Mehrspieler) gleichzeitig über das Internet gespielt
    werden kann.

    Typischerweise interagieren und kommunizieren die Spieler miteinander
    und prägen somit das Fortschreiten der virtuellen Welt gemeinsam.

    Die ältestesten MMOGs entstanden Anfang der 1990er als online-Rollenspiel. Hierbei wird eine
    fiktiver Spielcharakter in einer virtuellen Welt erstellt, der sich durch
    Interaktion (Gespräch / Handel / Kampf) mit den anderen Mitspielern oder
    durch computergenerierte Aufgaben weiter entwickelt.

    Die häufigsten Browserspiele sind Aufbau- und Strategiespiele. Dabei übernehmen die Spieler die Kontrolle z.B. über
    ein Fußballteam, eine
    Stadt, einen Staat oder ganze Planeten,
    müssen diese geschickt managen und gegenüber anderen Mitspielern
    erfolgreich sein. Oft geht es darum, bestimmte Ressourcen (Geld / Eisen /
    Arbeitskräfte etc.) zu erarbeiten, diese in aktive Spielfiguren umzusetzen
    (Feldspieler einkaufen / Gebäude errichten / Kriegsutensilien bauen ),
    und mit diesen gegnerische Figuren (computergenerierte oder die anderer
    Spieler) zu schädigen
    oder abzuwehren. Das erste Spiel dieser Art war das in Hamburg entwickelte, deutsch- und
    englischsprachige SOL, das bereits im Oktober 1995 startete. Andere frühe
    Spiele dieser Kategorie
    waren die englischsprachigen Spiele Hattrick (1997) und das 2000 gestartete Planetarion, das im
    Laufe der Zeit mehr als 175.000 Spieler hatte. Das erste
    deutschsprachige Spiel mit mehr als 10.000 Spielern war Galaxy Wars, das zu seinen Hochzeiten
    schätzungsweise 60.000 - 80.000 Spieler zu verzeichnen hatte. Die genaue
    Anzahl konnte aufgrund sehr vieler Multi-Accounts nicht bestimmt werden.

    Wie bei anderen Computerspielen auch spielt die Anwendung von Cheats eine große Rolle. Neben
    Betrug mit technischen Möglichkeiten (Cheat-Programme bei
    clientbasierenden Internet Spielen
    / Skripts bei browserbasierenden / Ausnutzen von Programmfehlern sowie
    cracks ) kommen jedoch noch die sog. Multi-Accounts hinzu. Durch
    anonyme Registrierung kann eine Person mehrere "Spieler" gleichzeitig
    kontrollieren und sich dadurch unlautere Vorteile verschaffen. So kann ein
    Account mit Unterstützung durch mehrere "Multis" einen Spielvorteil
    erhalten, der bei normaler Interaktion mit echten Personen nicht entstehen
    würde. Außerdem werden diese Accounts gerne zur Spionage bei gegnerischen
    Gruppen eingesetzt, da der eigene Account dort auffallen würde. Diesem
    Problem versuchen die Betreiber zunehmend durch Einrichtung und
    Kontrolle von Zugangsregeln (z.B: nur ein Spieler pro Computer-
    /Internetanschluss) entgegen zu wirken

    Die Frage, ob die Benutzung von bestimmter Hard- oder Software einen
    Cheat darstellt ist allerdings umstritten. Konkret als Cheat anerkannt
    sind bei Ego-Shootern wie Counterstrike beispielsweise Programme, mit
    deren Hilfe ein Spieler durch Wände sehen kann bzw. mit denen er die
    Position von anderen Spielern auf eine Art und Weise erkennen kann, die
    nicht im Spiel vorgesehen sind.

    Es gibt allerdings auch Fälle (gerade bei Hardware), in denen es
    umstritten ist, ob ein Fall von cheating vorliegt oder nicht. So gibt es
    mittlerweile eine Reihe an Eingabegeräten, bei denen der Nutzer bestimmte
    Tastenabfolgen auf einer Taste ablegen kann, um sich so die Bedienung zu
    vereinfachen. Da Spieler für das Cheaten aus dem Spiel verbannt werden
    können, ist die Diskussion ob es sich hierbei um cheaten handelt,
    längst nicht so belanglos, wie es auf den ersten Blick erscheint. Denn in
    dem Falle dürfte der Spieler diese Hardware nicht verwenden und müsste
    eventuell für die Hardware installierte Treiber deinstallieren, um eine
    Kündigung seines Accounts zu vermeiden.

    Aufgrund der großen Anzahl an Mitspielern, die zu den
    unterschiedlichsten Zeiten dem Spiel nachgehen, dauert ein vollständiges Spiel meist
    mehrere Monate, teilweise auch Jahre. Viele Online Spiele kennen sogar gar
    kein festes Ende. Der durchschnittliche Zeitaufwand variiert dabei
    zwischen einer Stunde in der Woche (z.B. bei einem rundenbasierenden Fußballspiel
    mit zwei "Spielen" pro Woche) bis zu mehreren Stunden pro Tag. Da es
    sich um Interaktion mit anderen Spielern handelt, kommt es vor, dass
    manche Aktionen bis spät in die Nacht (4 - 5 Uhr morgens) geplant und
    überwacht werden müssen. Hierdurch können natürlich auch Komplikationen mit
    dem normalen Tagesablauf, im Fachjargon Real Life, entstehen. In diesem
    Zusammenhang wird auch das Thema Internetsucht angesprochen. Aufgrund
    der im Zuge des Spiels intensiv gepflegten Kontakte mit anderen seekxl.de/onlinespiele/">Onlinespielern
    kann es Prioriätenverschiebungen zu Lasten des realen sozialen Umfelds
    geben. Wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema sind allerdings
    noch im Anfangsstadium.


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